behandlungsfeld bipolarestoerung 1

Bipolare Störung

Bipo­la­re Stö­run­gen sind schwe­re chro­nisch ver­lau­fen­de psy­chi­sche Erkran­kun­gen, die durch mani­sche und depres­si­ve Stim­mungs­schwan­kun­gen cha­rak­te­ri­siert sind. Die Manie stellt sich als über­stei­ger­tes Hoch­ge­fühl dar und die Betrof­fe­nen sind gleich­zei­tig meist über­ak­tiv, eupho­risch oder gereizt. Auf die­se Pha­se fol­gen mehr oder weni­ger aus­ge­präg­te Depres­sio­nen, mit gedrück­ter Stim­mung, Antriebs­lo­sig­keit und Trau­rig­keit. Die Stim­mungs­schwan­kun­gen tre­ten epi­so­disch und unab­hän­gig von der augen­blick­li­chen Lebens­si­tua­ti­on auf.

Bipo­la­re Stö­rung: Sym­pto­me

Symptome in der depressiven Phase

In den depres­si­ven Pha­sen gleicht das Krank­heits­bild einer Depres­si­on. Zu den Haupt­sym­pto­men gehö­ren dann

  • Gedrück­te Stim­mung
  • Ver­lust von Inter­es­se und Freu­de
  • Antriebs­lo­sig­keit
  • Schlaf­stö­run­gen, vor allem unter Durch­schlaf­stö­run­gen in der zwei­ten Nacht­hälf­te
  • Kon­zen­tra­ti­ons- und Denk­stö­run­gen
  • Schuld­ge­füh­le
  • Selbst­zwei­fel
  • Sui­zid­ge­dan­ken

Bipolare Störung: Symptome in der manischen Phase

In Pha­sen der Manie schlägt die zuvor depres­si­ve Stim­mungs­la­ge kom­plett um. Die­se Pha­se ist anfangs nicht immer leicht zu erken­nen. Oft sind Betrof­fe­ne zunächst nur akti­ver und posi­ti­ver gestimmt als in der depres­si­ven Pha­se. Es kann auch bei die­ser abge­schwäch­ten Aus­prä­gung der Manie blei­ben. Man bezeich­net das als Hypo­ma­nie.

  • Über­ak­ti­vi­tät
  • Selbst­über­schät­zung und Leicht­sinn
  • Grö­ßen­wahn
  • Krea­ti­ves Poten­zi­al